Auch die
Entstehung des zweiten Teils der Scream-Trilogie liegt eher im
Zufall begründet.
Nach genussvoller Betrachtung des ersten Films entschloss man
sich spontan - und einmal mehr mit tatkräftiger Unterstützung
bewusstseinserweiternder Getränke - dazu, das aus damaliger
Sicht längst überfällige Sequel zu drehen. "Man" - das waren
an jenem Abend im Jahre 2002 andere Gäste beim gleichen
Gastgeber. Und so entstand ein in mancher Hinsicht besserer,
in vielerlei Hinsicht aber auch schlechterer Film.
Die Problematik ist ganz klar das Fehlen eben jener Unbekümmertheit,
die den ersten Teil auszeichnete. Dieses absolute Scheißen
auf jeden Qualitätsanspruch. Dieses Mal aber sollten ein paar
Regeln eingehalten werden, was das Ergebnis zwar nicht
wirklich verkrampft, aber doch weniger losgelöst wirken lässt.
Allerdings bergen genau diese Minuspunkte auch Vorteile. Waren
in Scream Four Us bis auf wenige Ausnahmen sämtliche Szenen und vor allem auch alle Gags komplett
Spontan, gab es hier durchaus so etwas wie ein Drehbuch...oder
Drehblatt. Jedenfalls ist zumindest im Ansatz eine
Story erkennbar und die Gags waren beabsichtigt und
vorbereitet, wodurch sie im Gegensatz zu ihren Verwandten aus
dem ersten Teil auch
für dritte verständlich sind! Darüber hinaus gibt es trotz allem
auch einen guten Schuss Spontaneität und Situations-Komik.
Leider fehlt Scream for More ein richtiges Ende,
was aber hoffentlich durch den irgendwann folgenden dritten
und letzten Teil begradigt werden wird...
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